Eine Kulturnation im Niedergang
oder: Osrandils kunterbunte Mischung
Seemandelbäumchen
31. August 2008 um 21:53 | In Botanik | Noch keine KommentareSeemandelbaum ist voll im Trend! Die Blätter haben schon einige Zeit den Status des Geheimtipps verlassen, inzwischen gibt es für Aquarianer nichts schöneres als die Rinde des tropischen Baums.
Dem rührigen Importeur dieser Rindenstückchen habe ich einen prallen Beutel Seemandelbaumsamen zu verdanken, die er vermutlich nicht kommerziell vermarkten wird, denn die Ausbeute war sehr gut. Wer kauft noch Seemandelbaumprodukte, wenn er eine Plantage zu Hause hat?

Ich habe die Samen unterschiedlich behandelt, aber scheinbar ist die einfachste Variante völlig ausreichend: Einen Tag in zimmerwarmem Wasser wässern, dann die Samen in Zimmerpflanzenerde legen und leicht damit bedecken. Das ganze feucht, warm und hell halten, bis die Samen keimen, was bei hohen Temperaturen schon nach einigen Tagen passieren kann.
Technischer Fortschritt
9. August 2008 um 15:47 | In eBooks | Noch keine KommentareSchon mit einem 2″-Display mit 176×144 Pixeln kann man durchaus dicke Bücher lesen, wenn man seine Vorurteile für einen Moment außer Acht lässt. Mit 2.4″ und 320×240 Pixeln wird alles noch deutlich besser.

Ein weiterer Vorteil des neuen Geräts ist die Möglichkeit, neben Java-Anwendungen auch Software für Symbian S60 nutzen zu können, wozu auch der Mobipocket Reader gehört. Obwohl dieser weniger Optionen hat als ReadManiac, der leider nicht mehr weiter entwickelt wird, kann man jetzt endlich auch formatierten Text anzeigen, nicht mehr bloß auf zig verschiedenen Arten komprimierten ASCII-Text.
Im MobiPocket-Format gibt es jede Menge Lektüre, und über den Umweg des Desktop-Readers ist es auch möglich, das neue aber offene ePub-Format auf dem Handy zu lesen.
Kein Vorteil ist jedoch der Umstand, dass MobiPocket ein weit verbreitetes Format kommerzieller Anbieter ist, denn diese verlangen meist deutlich mehr als ein gebrauchtes Buch samt Porto kosten würde.
eBooks
27. September 2007 um 16:11 | In eBooks | Noch keine KommentareInzwischen habe ich den ersten Tarzan-Roman durch und lese munter weiter. Ein paar Gedanken zu meinen bisherigen Erfahrungen:
- Der erste Tarzan-Band gefällt mir ziemlich gut. Das Ende ist ausgesprochen unbefriedigend, weshalb ich schnell den zweiten Band angefangen habe, aber insgesamt gefällt er mir sehr viel besser als z.B. Dämon.
- Man sollte die Hintergrundbeleuchtung des Handys dem Umgebungslicht anpassen. Und damit meine ich nicht, dass man bei Dunkelheit zum Ausgleich das Display besonders hell dreht! Das Display sollte eine ähnliche Helligkeit bieten wie die Umgebung.
- Bei völliger Dunkelheit erleichtert es das Lesen sehr, wenn man die Anzeige invertiert. Helle Schrift auf dunklem Grund.
- Wo Text die Hauptsache ist, sind auch Bücher nicht auf knallweißem Papier gedruckt. Der geringere Kontrast zwischen den schwarzen Buchstaben und einem leicht grauen oder gelben Papier macht das dauerhafte Lesen viel angenehmer. Auch beim Lesen auf digitalen Geräten sollte man nicht stur bei Schwarz auf Weiß bleiben, sondern etwas experimentieren.
- Ein großer Vorteil des Lesens auf dem Handy: Im Gegensatz zu Büchern oder echten eBook-Readern kann man das Handy unbemerkt mit aufs Klo nehmen.
- Diese ganzen Dateiformate sind ein Graus. ReadManiac unterstützt zwar wie viele ähnliche Programme auch das PDB-Format, allerdings ist dieses nicht das PDB-Format, das sehr viele kommerzielle Anbieter von eBooks verwenden.
eBooks für Arme
15. September 2007 um 19:22 | In Nicht kategorisiert, eBooks | 2 KommentareAmazon präsentiert nächsten Monat angeblich einen eBook-Reader, SONY hat seinen Reader aktualisiert, die eine oder andere Firma wird in Kürze folgen. Eigentlich sind solche eBook-Reader ganz interessante Dinger. Man stelle sich vor: Sämtliche Werke von Henry Rider Haggard und ein Wörterbuch auf so einem Gerät mit einem Display aus elektronischem Papier, das mit einer Akkuladung eine kleine Ewigkeit durchhält. weiterlesen…
OBL: One Button Left
28. July 2007 um 20:57 | In Games | 2 KommentareUpdate: Version 1.4.2 wurde etwas optimiert, um die Prozessorlast zu senken, und ein paar Merkwürdigkeiten unter Linux wurden ausgemerzt.
Version 1.4.1 behebt einen Fehler und ein paar kosmetische Macken, womit das Spiel jetzt auch unter Linux läuft. Zumindest bei mir mit Ubuntu 7.04 und der echten Java 6 Runtime von SUN.
Version 1.4 ist jetzt noch schwieriger und hat einen neuen Gegnertyp.
Version 1.3 hat Stereo-Ton.
Version 1.2 jetzt mit Highscore-Liste, die auch dauerhaft gespeichert wird.
Ich programmiere mal wieder, und dabei fiel mir ein, dass ich ja noch ein altes Spiel liegen habe, dass sogar mit Punktezähler und Soundtrack regelrecht vollständig ist. Es läuft ab Java 5.0 (bzw. 1.5, was das gleiche ist) unter Windows, Linux und Mac OS X. Die eigene Java-Version kann man prüfen, indem man in der Eingabeaufforderung, im Terminal oder in einer Shell java -version eintippt. Eine Aktualisierung kann man einfach hier vornehmen, sofern man nicht Mac-Anwender ist:
Sofern sich Apple überhaupt dazu herablässt, mit reichlich Verspätung eine Java-Version voller Fehler anzubieten, bekommt man sie über den Mac-Anwendern sicherlich geläufigen Update-Mechanismus.
Das Spiel selbst ist eine schlichte JAR-Datei von 650 kByte Größe, die sich nach dem Download zumeist einfach direkt ausführen lässt. (Sollte die Datei aus mir unbekannten Gründen beim Dowload die Endung ZIP erhalten, dies bitte wieder nach JAR korrigieren.) Wenn nicht, braucht man doch wieder eine Shell, ein Terminal oder Eingabeaufforderung, navigiert zu dem Verzeichnis, in dem sich das JAR-Archiv befindet, und startet mit: java -jar OBL.jar Wenn das nicht klappt, erscheinen hier Fehlermeldungen, dir ich gerne per E-Mail entgegen nehme, um in Zukunft gewisse Stolpersteine umgehen zu können oder auch dieses Spiel anzupassen.

Das ungewöhnliche an diesem Spiel ist, dass man es mit nur einer einzigen Taste steuert. Wer Spaß daran hat, kann mir ja einen Kommentar hinterlassen und vielleicht seinen Highscore vermelden.
ButtonRacer: Autorennen für zwei Spieler mit einer Maus
8. July 2007 um 21:59 | In Games | Noch keine KommentareButtonRacer ist ähnlich OBL: One Button Left ein in Java programmierten Mini-Spiel mit innovativer Steuerung. Spieler 1 steuert den lila L-Wagen mit der linken Maustaste, Spieler 2 den roten R-Wagen mit der rechten Maustaste - oder mit der Leertaste, falls keine rechte Maustaste verfügbar ist.
Wichtiger Hinweis! Manche Touchpads scheinen Probleme damit zu haben, das gleichzeitige Drücken beider Maustasten zu erkennen. So kann das Spiel natürlich nicht funktionieren. Abhilfe schafft eine ganz normale Maus.
Bezüglich Java-Anforderungen und dem Laufenlassen, sofern der Doppelklick nichts erreicht, verweise ich auf das bereits bei OBL: One Button Left gesagte. Das Spiel hat drei Kurse und läuft am besten bei einer horizontalen Auflösung von 1280 Pixeln bei maximiertem Fenster.
Der Download beläuft sich auf 1,39 MByte.
Pinselerde
31. March 2007 um 18:31 | In Aktuelles | Noch keine KommentareHeute habe ich eine Pinselerde geschenkt bekommen:
Neue Bilder meiner Ruine
3. February 2007 um 17:34 | In Aktuelles, ModellbauSchon länger fertig gestellt, aber nun konnte ich endlich auch Fotos machen, die wie üblich bei den Fotos zu finden sind.
Stallone ‘GRAVIC’ von Flying Games
24. December 2006 um 20:36 | In Tabletop | Noch keine Kommentare
Die große Kunst beim Erstellen von Pappmodellen ist es, diese nicht wie bunte Schuhkartons oder Papprollen aussehen zu lassen. Markus Still von Flying Games beweist mit seinen Sportwagen, dass er auch auf diesem Gebiet die nötige Kompetenz mitbringt. Während viele Pappmodelle von Flying Games ihre Verwandtschaft mit dem gemeinen Schuhkarton nicht leugnen können – was bei Kisten und Containern wohl auch zu viel verlangt wäre –, sind diese Sportwagen richtig tolle Modelle, die auch beim Basteln fordern.
Gratis-Papiermodell
8. December 2006 um 8:55 | In Tabletop | Noch keine KommentareMel Ebbles von Ebbles Miniatures hat das Flehen erhört oder ist das ewige Gejammer satt. Jedenfalls gibt es jetzt alle seine alten Modelle wieder zu kaufen, unter anderem auch das Geschütz und den Radpanzer, von dem es hier schon Bilder zu sehen gab.
Im Rahmen dieser Maßnahme wurde auch ein altes Modell dazu auserkoren, als kostenloses Beispiel für die verschiedenen Farbschemata zu dienen. Erhältlich ist es hier: Classic Series Models (2003-2004).
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